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Nieren-Check mit Harnteststreifen
Mit Harnteststreifen können Stoffwechselerkrankungen und krankhafte Veränderungen im Körper frühzeitig und auf einfache Weise  erkannt werden.

Glucose
im Urin deutet meist auf einen Diabetes hin.Grundsätzlich ist eine weiterführende Diagnostik durch den Arzt nötig.

  Leukozyten
sind ein Hinweis auf eine Entzündung im Bereich der ableitenden Harnwege oder auch auf Harnsteine.
Blut
Im Harn kann auf eine bakterielle Infektion der Nieren , in seltenen Fällen aber auch auf Nieren- und Harnwegstumore hinweisen.Eine sorgfältige Untersuchung durch den Arzt ist hierbei erforderlich.

  Proteine
im Urin deutet auf eine gestörte Nierenfuntion hin (Proteinurie), da diese Eiweisse normalerweise in der Niere zurückgehalten werden.Unbehandelt kann dies zu einer Niereninsuffizienz führen.
der ph-Wert
des Harns liegt normalerweise im schwachsauren Bereich zwischen  pH 5-6. Fleischlastige Ernährung verschiebt den pH -Wert in den weiter sauren Bereich, während viel Gemüse und Kartoffeln den pH- Wert in den basischen Bereich verschieben.Harnwegsinfektionen verursachen ebenfalls einen leicht basischen Bereich, während ein übermässiger Eiweissabbau den Harn ansäuern.

  Ketonkörper
zusammen mit erhöhten Blutzuckerwerten deuten auf eine Verschlechterung der allgemeinen Stoffwechsellage hin, welche umgehend behandelt werden sollte.In seltenen FÃllen werden Ketonkörper auch nach Fastenkuren, schweren Durchfälen,starker körperlicher anstrengung und Schilddrüsenüberfunktion festgestellt.
Nitrit
ist ein indirekter Nachweis für Bakterien im Bereich der ableitenden Harnwege,also eine Infektion.
  Die Farbe
des Urins variert je nach täglicher Flüssigkeitszufuhr von fast klar bis  gelblich-braun.Ein fast dunkelbrauner Harn stellt jedoch ein Warnsignal dar, dem eventuell eine Leber-Galle-Erkrankung zugrundeliegt.


Was kann ich für meine Nieren und Harnwege tun?

• täglich mindestens 2 Liter trinken. Am besten Wasser, Früchtetees und verdünnte Fruchtsäfte. Alkohol, Kaffee und Schwarztee
zählen nicht zur Flüssigkeitsbilanz
• Harndrang niemals unterdrücken und Blase immer vollständig entleeren.Im Restharn vermehren sich vorhandene
Bakterien schneller.
• Farbveränderungen des Harns beobachten
• nach dem Stuhlgang von vorne nach hinten reinigen, nicht umgekehrt(die Erreger von Harnwegsinfektionnen stammen
oft vom eigenen Darm).
• Übertrieben Hygiene im Intimbereich schadet oft mehr als es nutzt, da hierbei die Schleimhäute oft zu sehr angegriffen werden.
• luftdurchlässige BaumwollunterwÃ?sche tragen und häufig wechseln
• Unterleib warm halten und kalte Füsse (Durchblutung) vermeiden
• bei beginnender Blasenentzündung Wärme (Bäder, Wärmflaschen etc.) anwenden


Stadt Apotheke • 91301 Forchheim
Telefon: 09191 / 2306 • Fax: 09191 / 67684 eMail: mail@stadtapotheke-forchheim.de